Der Persische Golf der Solarenergie

Es geht ja nach wie vor das Gerücht, dass man in Amerika mit erneuerbarer Energie nicht viel am Hut hat. Dass dem ganz und gar nicht so ist, wurde in dieser Woche im TIME Magazine deutlich aufgezeigt und auch Arizona machte in diesen Tagen positive Schlagzeilen im Hinblick auf nachhaltige Energiewirtschaft: Das riesige, für 2 Milliarden Dollar angelegte Solarfeld Solana südwestlich von Phoenix, das in diesen Tagen ans Netz gehen wird, bewies bereits, dass es z.B. den deutschen Bemühungen um die Energiewende etwas voraus hat. Solana sammelt die Sonnenenergie des Tages und leitet diese direkt in Behälter mit Schmelzsand, was den Effekt hat, dass die Energie dort gespeichert wird und nach Bedarf wieder abgerufen werden kann. solar

Die faszinierende und zukunftsweisende Technik bringt Arizona einen grossen Schritt näher an die Prophezeiung der ehemaligen Gouverneurin Janet Napolitano, die vor einigen Jahren ausgesagt hatte, dass Arizona das Potenzial habe, der „Persische Golf der Solarenergie“ zu werden. Wer das Wüstenklima Arizonas und die langen Tage nicht endenwollenden Sonnenscheins kennt, wird bestätigen können, dass das durchaus möglich scheint. Bis zum Jahr 2025 sollen 15% der in Arizona verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen kommen, so will es eine politische Richtlinie und mehrere Megaprojekte stehen kurz vor der Genehmigung. Dabei muss es jedoch nicht bleiben: 2012 hatten Experten errechnet, dass Arizona Potenzial für so viel Solarenergie hat, dass damit dreimal der gesamte jährliche Verbrauch des ganzen Landes gedeckt werden könnte.

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