Spuren in der Wüste

About four percent of the U.S. population donates blood.
Image credit: The Story Institute

Die Wüstenregion zwischen dem Süden Arizonas und dem angrenzenden Mexiko gilt als eine der meistgenutzten Flüchtlingsrouten weltweit. Neben vielen Millionen legalen Grenzübertritten kommen jährlich auch hunderttausende Menschen, vor allem aus anderen mittel- und südamerikanischen Ländern illegal über die Grenze; nicht nur in Arizona, sondern auch in Texas, New Mexico und Kalifornien.

Die USA betreiben einen gewaltigen Aufwand, um diese Grenze zu überwachen, denn neben Einwanderern kommen hier auch Drogen, Waffen und andere Schmuggelgüter ins Land. Einer der vielen tausend Grenzschützer, die eingesetzt sind, um dies zu verhindern, Thomas Kiefer, sammelte jahrelang die Dinge, die von den illegalen Einwanderern auf ihrer Reise weggeworfen wurden oder die ihnen abgenommen wurden, wenn die Grenzpolizei sie aufgriff. Daraus ist ein Fotografie-Projekt entstanden, das viele Geschichten über die Menschen, ihre Hoffnungen und die Arbeit der Beamten erzählt. In stillen Collagen hat Kiefer die Gegenstände zu einem Mosaik angeordnet, das schon allein auf Grund der oft verstörend farbenfrohen Motive beeindruckt.

Unter dem Titel „Sueno Americano Project“ zeigt Kiefer eine Auswahl seiner Bilder auf seiner Website: http://www.elsuenoamericanoproject.com/

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